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Amateurfunk-Lehrgang Klasse A
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KAPITEL 8: Das elektromagnetische Feld

Das elektrische Feld und das magnetische Feld bilden die Grundlage für das elektromagnetische Feld. Deshalb wurden diese beiden Kapitel dieser Lektion vorangestellt.

 

Übersicht

 

Das statische elektrische Feld

Zunächst soll erläutert werden, dass das elektrische Feld mit seinen Feldlinien eigentlich ein Kraftfeld ist. Dazu soll folgender Schulversuch demonstriert werden.

Zeichnung: Eckart Moltrecht

Bild 8-1: Kraftwirkung zwischen zwei parallelen Platten

Mit den Materialien aus dem Physikraum der Schule wird ein Plattenkondensator aufgebaut (Bild 8-1) und mit einem Bandgenerator eine sehr hohe Spannung (mehrere tausend Volt) angelegt. Zwischen den Platten hängt eine Styroporkugel. Sobald die Kugel eine Platte berührt, beginnt eine Pendelbewegung. Die Kugel nimmt Ladungen von der Platte auf, wird dann wegen der gleichen Ladung abgestoßen und von der anderen Platte angezogen. Dort entlädt sich die Styroporkugel und läadt sich umgekehrt auf. Der Vorgang verläuft so lange, bis die Spannung abgeschaltet und die Ladungen größtenteils ausgetauscht wurden. Dieser Versuch zeigt, dass zwischen aufgeladenen Körpern ein Kraftfeld herrscht. Das Kraftfeld ist das elektrische Feld.

Wenn man zwei Metallplättchen neben­einanderlegt, sie entgegengesetzt gepolt mit hoher Spannung auflädt und mit Kunststofffasern bestreut, richten sich die Kunststoff­fasern entsprechend der Richtung der auf sie wirkenden Kraft aus. Sie ordnen sich so, dass der Eindruck von elektrischen Feldlinien entsteht (Bild 7-2).

Die Richtung der elektrischen Feldlinien ist gleich der Richtung der Kraft, die auf eine Punktladung ausgeübt wird. Die elek­trischen Feldlinien beginnen an der positiven Platte und enden an der negativen. Sie treten senkrecht an der Oberfläche des positiven Körpers aus und treten senkrecht in den negativen ein.

Zeichnung: Eckart Moltrecht

Bild 8-2: Elektrische Felder, sichtbar gemacht

Zeichnung: Eckart Moltrecht

Bild 8-3: Elektrisches Feld zwischen zwei parallelen Platten

Vereinfacht stellt man das elektrische Feld zwischen zwei parallelen Platten als parallele Linien von Plus nach Minus dar (Bild 8-3). Man nennt es ein homogenes (gleichförmiges) Feld.

Prüfungsfrage

TB305  Wie nennt man das Feld zwischen zwei parallelen Kondensatorplatten bei Anschluss einer Gleichspannung?
Homogenes elektrisches Feld
Homogenes magnetisches Feld
Polarisiertes elektrisches Feld
Polarisiertes magnetisches Feld

 

Die Kraft auf eine Ladung im elektrischen Feld ist umso größer, je höher die angelegte Spannung U ist und je geringer der Abstand d zwischen den Platten ist. Daraus ergibt sich folgende Formel für die elektrische Feldstärke, die Sie auch schon einmal im Lehrbuch Klasse E in der Lektion 10 kennengelernt haben.

Zur Formel für die elektrische Feldstärke gibt es eine ganze Reihe von Prüfungsfragen, die zunächst einmal besprochen werden sollen.

Prüfungsfrage

TB303  Die elektrische Feldstärke um einen einzelnen Leiter ist proportional
zum Querschnitt des Leiters.
zur Spannung am Leiter.
zum Strom durch den Leiter.
zur Länge des Leiters.

 

Prüfungsfrage

TB301  An den Metallbelägen eines Wickelkondensators mit 0,15 mm starkem Kunststoffdielektrikum liegt eine Spannung von 300 V. Wie hoch ist die elektrische Feldstärke zwischen den Metallbelägen?
200 V/m
2000 V/m
200 kV/m
2000 kV/m

Lösung durch Einsetzen in die Formel

 

Prüfungsfrage

TB512  Welche elektrische Feldstärke E herrscht in der Mitte der dargestellten, symmetrisch aufgebauten Messzelle, wenn der Sender 1 Watt Ausgangsleistung liefert?
  
Aus der Zeichnung entnehmen Sie den Abstand mit 25 cm.
14,1 V/m
28,3 V/m
176,8 V/m
200 V/m

Lösung:
Zunächst wird die (effektive) Spannung ausgerechnet aus P = 1 Watt und R = 50 Ohm.

Prüfungsfrage

TB304  Ein HF-Abklatschkondensator am Anodenkreis einer Senderendstufe hat eine 0,15 mm starke PTFE-Folie als Dielektrikum. Die Durchschlagsfestigkeit von PTFE beträgt ca. 400 kV/cm. Wie groß wäre die maximale Spannung, die an den Kondensator angelegt werden kann, ohne dass die Folie durchschlagen wird?
6 kV
60 kV
600 V
2,6 kV

Lösung:

Das Schwierige an dieser Aufgabe ist, die richtige Größenordnung zu berechnen. Der „Trick“ bestand darin, 1 Zentimeter in 10 Millimeter umzuwandeln.

 

Prüfungsfrage

TB302  Eine Blockbatterie hat eine Klemmenspannung von 9 V (EMK). Wie groß ist die elektrische Feldstärke zwischen den beiden Polen der Batterie bei einem Polabstand von 0,6 cm?
Zirka 5,4 V/m
Zirka 150 V/m
Zirka 15 V/m
Zirka 1500 V/m

Lösung:

Um auf das Ergebnis Volt pro Meter zu kommen, war es zweckmäßig, die cm in m umzuwandeln. 1 cm = 0,01 m.

 

Das magnetische Feld

Stromdurchflossener Leiter

Zeichnung: Eckart Moltrecht

Bild 8-4: Magnetfeld um den stromdurchflossenen Leiter

Wie oben erläutert wurde, entsteht durch Spannung (Ladung) ein elektrisches Feld. Es wird nun gezeigt, dass Strom ein magnetisches Feld erzeugt.

Versuch
Führen Sie einen Leiter durch eine Kunststoffplatte. Schließen Sie den Leiter über einen niederohmigen Vorwiderstand an einen Akkumulator an, so dass ein hoher Strom durch den Leiter fließen kann. Bestreuen Sie die Kunststoffplatte in der Nähe des Leiters mit Eisenfeilspänen, die Sie vorher mit einer Feile von einem Stück Eisen abgefeilt haben.

Wirkung: Die Eisenfeilspäne ordnet sich in Form konzentrischer Kreise an, wie sie in Bild 8-5 dargestellt sind.

Prüfungsfrage

TB406  Wenn Strom durch einen gestreckten Leiter fließt, entsteht ein
homogenes Magnetfeld um den Leiter.
elektrisches Feld aus konzentrischen Kreisen um den Leiter.
Magnetfeld aus konzentrischen Kreisen um den Leiter.
homogenes elektrisches Feld um den Leiter.

 

Zeichnung: Eckart Moltrecht

Bild 8-5: Magnetfeldlinien um einen stromdurchflossenen Leiter

 

Stromdurchflossene Spule

Zeichnung: Eckart Moltrecht

Bild 8-6: Magnetfeld einer stromdurchflossenen Spule

Versuch
Fädeln Sie den Draht wie im Bild 8-6 mehrfach durch die Kunststoffplatte und schicken Sie wieder einen starken Strom durch den Leiter.

Wenn Sie die Platte wieder mit Eisenfeilspänen bestreuen und etwas an die Platte klopfen, sehen Sie Feldlinien, wie sie im Bild 8-6 gezeichnet wurden.

Die Richtung der magnetischen Feldlinien wird so definiert: Wenn man in Stromrichtung schaut, verlaufen die Feldlinien in Uhrzeigerrichtung (Bild 8-5). Im Bild 8-6 sind auch entsprechende konzentrische Kreise eingezeichnet. Am äußeren Rand und in der Mitte haben diese Linien alle die gleiche Richtung und die Felder addieren sich. In der Mitte der Spule bildet sich ein homogenes magnetisches Feld (Bild 8-7).

Zeichnung: Eckart Moltrecht

Bild 8-7: Magnetfeld einer stromdurchflossenen Spule, vereinfacht gezeichnet

Prüfungsfrage

TB405  Wie nennt man das Feld im Innern einer langen Zylinderspule (Bild 8-7) beim Fließen eines Gleichstroms?
Homogenes magnetisches Feld
Homogenes elektrisches Feld
Konzentrisches magnetisches Feld
Zentriertes magnetisches Feld

 

Magnetische Feldstärke

Die magnetische Feldstärke H eines stromdurchflossenen Leiters wird als das Verhältnis von Stromstärke I zur Länge lm der magnetischen Feldlinie definiert. Als Einheit der magnetischen Feldstärke ergibt sich Ampere pro Meter.

Bei einer stromdurchflossenen Spule multipliziert man diesen Wert mit der Windungszahl N. Als Feldlinienlänge zählt in diesem Fall nur das konzentrische homegene Feld in der Mitte, also praktisch die Länge der Zylinderspule. Wickelt man den Draht allerdings auf einen Ringkern, zählt der mittlere Umfang dieses Ringes als mittlere Feldlinienlänge.

Prüfungsfrage

TB401  Ein Ringkern hat einen mittleren Durchmesser von 2,6 cm und trägt 6 Windungen Kupferdraht. Wie groß ist die mittlere magnetische Feldstärke im Ringkern, wenn der Strom 2,5 A beträgt?
1,8 A/m
5,8 A/m
184 A/m
577 A/m

Lösungsweg: Die mittlere Feldlinienlänge muss zuerst aus dem gegebenen mittleren Durchmesser berechnet werden.

Damit errechnet sich die Feldstärke zu

Magnetische Flussdichte

Magnetischen Fluss nennt man die Gesamtzahl aller Feldlinien eines Magneten oder einer Spule. Die magnetische Flussdichte B - auch magnetische Induktion genannt - gibt den magnetischen Fluss eines Magneten oder einer Spule an, der eine Fläche von ein Quadratmeter senkrecht durchsetzt. Die magnetische Flussdichte ist von der Feldstärke abhängig.

Fügt man Eisen oder auch Nickel oder Kobalt in das Magnetfeld einer Spule ein, erhöht sich der magnetische Fluss. Dies kann ein Vielfaches sein. Der Faktor, um den sich die Flussdichte erhöht, nennt man Perme­abilitätszahl oder relative Permeabilität µr. Die Formel für die Flussdichte lautet dann

Prüfungsfrage

TB402  Eine Spule ohne Eisenkern erzeugt eine Feldstärke von 200 A/m. Wie groß ist die magnetische Flussdichte.
0,25 T
2,5 mT
0,25 mT
2,5 T

Lösungsweg: In der Formelsammlung der BNetzA findet man die Formel für die Flussdichte als

Für Luft ist µ = 1. Setzen wir alles ein.

Vs/m2 sind Tesla (T), also B = 0,25 mT

 

Hystereseschleifen

Bild 8-8 Hystereseschleife

Die bei Luft lineare Abhängigkeit der Flussdichte B von der Feldstärke H gilt bei magnetischen Werkstoffen nicht mehr. Mit zunehmender Feldstärke wird der Zuwachs an Flussdichte immer geringer. Die Molekularmagnete im Werkstoff richten sich aus. Es entsteht eine Kurve, die in folgendem Diagramm als Neukurve gekennzeichnet ist.

Erniedrigt man danach die Feldstärke H wieder bis auf Null, bleiben noch immer ein paar Molekularmagnete ausgerichtet. Es bleibt eine gewisse Flussdichte übrig, die man Remanenz nennt. Man muss erst eine bestimmte Feldstärke in entgegen gesetzter Richtung aufwenden, um diese Remanenz wieder zu null zu machen. Man nennt sie die Koerzitivfeldstärke. Dies bedeutet „Verluste“, wenn sich das Material in einem Wechselfeld befindet.

Erhöht man die Feldstärke in entgegen gesetzter Richtung weiter, kommt man wieder in eine Sättigung, bei der die Flussdichte nicht größer wird. Wechselt man die Richtung der Feldstärke abermals, bleibt wiederum eine Remanenz und so weiter. Die Kurve geht nicht mehr durch den Nullpunkt. Solch eine Kurve nennt man Hystereseschleife.

Bild 8-9: Hystereseschleifen

Es gibt Werkstoffe, bei denen ist eine sehr geringe Koerzitivfeldstärke nötig, um die Remanenz zu Null zu machen. Es entstehen nur geringe Ummagnetisierungsverluste. Ei­ne solche Hystereseschleife ist sehr schmal wie im obigen Bild links. Eine breite Hystereseschleife bedeutet, dass der Magnetismus nicht so leicht wieder zückgängig gemacht werden kann. Es ist ein hartmagnetischer Werkstoff, der gut für Dauermagneten geeignet ist. Allerdings bedeutet eine Hystereschleife mit einer großen Fläche auch hohe Verluste. Dieser Werkstoff ist also für Anwendungen in Transformatoren und Spulen nicht geeignet.

 

Prüfungsfrage

TB404  Dauermagnete finden Anwendung
Transformatorenkernen.
Dreheisenmesswerken.
Drehspulmesswerken.
Spulenkernen.

Lösung: Beim Drehspulmesswerk dreht sich eine Spule in einem Dauermagneten (Siehe Lektion 16: Messtechnik).

Führt man einen elektrisch leitenden Kern (Kupfer, Aluminium) in das Innere einer mit Niederfrequenzfrequenzstrom durchflossenen Spule, entstehen im leitenden Material Wirbelströme, die teils dem durch den Strom entstehenden Magnetfeld entgegenwirken. Dadurch schwächt sich das Magnetfeld geringfügig. Bei Hochfrequenz allerdings wirkt sich der Skineffekt aus und das wechselfeld kann nicht in den Kern eindringen. dadurch verringert sich praktisch der Querschnitt für die Feldlinien, wodurch sich die Induktivität verringert.

Prüfungsfrage

TB403  Welcher Effekt verringert die Induktivität einer von hochfrequentem Strom durchflossenen Spule beim Einführen eines Kupfer- oder Aluminiumkerns?
Das hochfrequente Magnetfeld kann nicht in den Kern eindringen, was den Querschnitt des Feldes verringert.
Kupfer und Aluminium sind diamagnetisch und schwächen das Feld ab.
Das leitfähige Metall schließt das Feld kurz.
Kupfer und Aluminium sind unmagnetisch und haben keinen Einfluss auf das Feld.

 

Prüfungsfrage

TB408  Welches sind die richtigen Einheiten der elektrischen und der magnetischen Feldstärke?

Elektrische Feldstärke: Volt mal Meter
Magnetische Feldstärke: Ampere mal Meter

Elektrische Feldstärke: Ampere pro Meter
Magnetische Feldstärke: Volt pro Meter

Elektrische Feldstärke: Volt pro Meter
Magnetische Feldstärke: Ampere pro Meter

Elektrische Feldstärke: Ampere mal Meter
Magnetische Feldstärke: Volt mal Meter

 

Das elektromagnetische Feld

Zeichnung: Eckart Moltrecht

Bild 8-10:Die Antenne als offener Schwingkreis

Werden die Kondensatorplatten eines Parallelschwingkreises auseinandergezogen, so verlaufen die elektrischen Feldlinien nicht nur innerhalb des Kondensators von einer Platte zur anderen, sondern sie gehen weit durch den Raum (Bild 8-10 a). Zieht man auch noch die Spule auseinander, erhält man eine Dipolantenne (Bild 8-10 b). Die elektrischen Feldlinien verlaufen nun von der einen Seite des Drahtes zur anderen durch den Raum. Die magnetischen Feldlinien bilden geschlossene Kreise um den Draht.

Eine Antenne ist ein so genannter offener Schwingkreis. Wie bei einem Parallelschwingkreis pendeln auch bei einem offenen Schwingkreis die elektrische Energie des Kondensators (elektrisches Feld) und die magnetische Energie der Spule (magnetisches Feld) immer hin und her. Die beiden Felder verlaufen nicht gleichphasig. Wenn das magnetische Feld stärker wird, nimmt das elektrische Feld ab und umgekehrt.

Eine Antenne wird vom Sender mit hochfrequenter Energie (Wechselspannung) gespeist. Zu einem bestimmten Zeitpunkt fließt beispielsweise maximaler Strom in der Antenne, die Spannung ist dann gerade Null (Bild 8-11a). Um die Antenne hat sich ein geschlossenes magnetisches Feld gebildet, das eine bestimmte Richtung hat (1).

Zeichnung: Eckart Moltrecht

Bild 8-11: Zur Erklärung der Ablösung elektromagnetischer Wellen

Nun nimmt der Strom ab und die Spannung steigt bis zum Zeitpunkt 2. Jetzt ist nur ein elektrisches Feld vorhanden, das eine bestimmte Richtung hat. Auch diese elektrischen Feldlinien sind in sich geschlossen. Sie verlaufen durch den Draht der Antenne.

Da im Zeitpunkt 3 eine Spannung mit umgekehrter Polarität angelegt wird, die bis zum Zeitpunkt 4 ansteigt, müssen sich die vorher entstandenen elektrischen Feldlinien außerhalb der Antenne schließen (Bild c). Man kann sich den Abstrahlvorgang so vorstellen, als ob die jeweils vorigen Feldlinien von den folgenden weggedrückt und dann vor sich her geschoben werden. An der Empfangsantenne kommen dann Feldlinien mit wechselnd positiver und negativer Polarität vorbei und induzieren eine Wechselspannung. (Bild 8-12).

Zeichnung: Eckart Moltrecht

Bild 8-12: Elektromagnetisches Feld im Fernfeld

 

Prüfungsfrage

TB306  Wie werden die mit X gekennzeichneten Feldlinien einer Vertikalantenne bezeichnet?

 

Magnetische Feldlinien
Polarisierte Feldlinien
Elektrische Feldlinien
Horizontale Feldlinien

 

Prüfungsfrage

TB407  Wie werden die mit X gekennzeichneten Feldlinien einer Vertikalantenne bezeichnet?

 

Polarisierte Feldlinien
Elektrische Feldlinien
Magnetische Feldlinien
Horizontale Feldlinien

 

Prüfungsfrage

 
 
 
x
 

 

 

Prüfungsfrage

TB501  Wodurch entsteht ein elektromagnetisches Feld und woraus besteht es?
Ein elektromagnetisches Feld entsteht, wenn sich elektrische Ladungen in einem Leiter befinden. Es besteht aus dem elektrischen Feld (E-Feld), das wiederum ein magnetisches Feld (H-Feld) induziert.
Ein elektromagnetisches Feld entsteht, wenn durch einen elektrischen Leiter ein konstanter Strom fließt. Es besteht aus dem magnetischen Feld (H-Feld), das wiederum ein elektrisches Feld (E-Feld) induziert.
Ein elektromagnetisches Feld entsteht, wenn durch einen elektrischen Leiter ein zeitlich schnell veränderlicher Strom fließt. Es besteht aus der elektrischen und aus der magnetischen Feldkomponente (E-Feld und H-Feld).
Ein elektromagnetisches Feld entsteht, wenn an einem elektrischen Leiter eine konstante Spannung angelegt wird. Es besteht aus dem elektrischen Feld (E-Feld), das wiederum ein magnetisches Feld (H-Feld) induziert.

 

An Bild 8-13 soll erläutert werden, wie man elektromagnetische Wellen im Fernfeld dreidimensional beschreiben kann. Wenn man einmal annimmt, dass die Antenne senkrecht steht, verlaufen die elektrischen Feldlinien (E-Feld) von oben nach unten, also in y-Richtung. Man nennt diese Richtung auch Vektor des E-Feldes.

Senkrecht dazu in horizontaler Richtung verlaufen dann die magnetischen Feldlinien (H-Feld), also in x-Richtung. Dies ist der Vektor des H-Feldes. Nach hinten ist dann praktisch die Zeitachse (z-Achse) oder auch die Ausbreitungsrichtung der elektromagnetischen Wellen. Diese Richtung nennt man auch Pointing-Vektor (Siehe nächster Abschnitt). Man sagt auch: Das elektromagnetische Feld hat einen dreidimensionalen Raum.

 

Zeichnung: Eckart Moltrecht 2007

Bild 8-13 Elektromagnetisches Feld bei vertikaler Polarisation

Prüfungsaufgaben
Bearbeiten Sie die folgenden Prüfungsfragen wobei es immer darum geht, dass elektrisches, magnetisches Feld und die Ausbreitungsrichtung alle senkrecht (90°) zueinander verlaufen.

Prüfungsfrage

TB502  Wie erfolgt die Ausbreitung einer elektromagnetischen Welle? (Im folgenden Text ist H-Feld die magnetische Feldkomponente und E-Feld die elektrische Feldkomponente.)
Sie erfolgt durch eine sich ausbreitende Wechselwirkung zwischen E-Feld und H-Feld.
Die Ausbreitung erfolgt nur über das E-Feld. Das H-Feld ist nur im Nahfeld vorhanden.
Die Ausbreitung erfolgt nur über das H-Feld. Das E-Feld ist nur im Nahfeld vorhanden.
E-Feld und H-Feld breiten sich unabhängig voneinander aus und stehen senkrecht zueinander und zur Ausbreitungsrichtung.

 

Prüfungsfrage

TB505  Die Polarisation einer elektromagnetischen Welle wird definiert durch
die räumliche Anordnung der Empfangsantenne.
die Richtung des magnetischen Feldes (H-Vektor).
die Richtung der Ausbreitung (S-Vektor Poyntingscher Vektor).
die Richtung des elektrischen Feldes (E-Vektor).

Bemerkung: Wenn schon räumliche Anordnung, dann Sendeantenne!

 

Prüfungsfrage

TB506  Der Winkel zwischen den E- und H-Feldkomponenten eines elektromagnetischen Feldes beträgt im Fernfeld
45°.
180°.
360°.
90°.

Bemerkung: Sie stehen senkrecht zueinander.

 

Prüfungsfrage

TB508  Welche Aussage trifft auf die elektromagnetische Ausstrahlung im ungestörten Fernfeld zu?
Die E-Feldkomponente, die H-Feldkomponente und die Ausbreitungsrichtung befinden sich alle in einem rechten Winkel zueinander.
Die E-Feldkomponente und die H-Feldkomponente befinden sich in einem Winkel von 180° zueinander. Die Ausbreitungsrichtung verläuft dazu in einem Winkel von 90°.
Die E-Feldkomponente und die H-Feldkomponente sind phasengleich und befinden sich in einem Winkel von 0° zueinander. Die Ausbreitungsrichtung verläuft dazu in einem Winkel von 90°.
Die Ausbreitungsrichtung befindet sich in einem Winkel von 180° zur E-Feldkomponente und verläuft parallel zur H-Feldkomponente.

 

Polarisation

Bei der Wellenausbreitung spricht man auch von horizontaler und vertikaler Polarisation. Hierbei wird die Richtung des elektrischen Feldes (E-Feld) als Bezug genommen. Wenn die Sendeantenne senkrecht auf dem Erdboden steht, verlaufen die elektrischen Feldlinien von oben nach unten (vertikal) und die magnetischen Feldlinien (H-Feld) kreisförmig um die Sendeantenne herum parallel zum Erdboden (horizontal). Man spricht in diesem Fall von vertikaler Polarisation.

Prüfungsfrage

TB507 Die Polarisation des Sendesignals in der Hauptstrahlrichtung dieser Richtantenne ist
vertikal.
horizontal.
elliptisch.
linksdrehend.

 

 

Zeichnung: Eckart Moltrecht

Bild 8-11: Magnetisches Feld einer Vertikalantenne

Um die magnetischen Feldlinien zu empfangen, kann man eine Ferritantenne verwenden. Eine Ferritantenne ist ein zylindrisches Stück „Eisen“ (Ferritmaterial), auf das eine Spule gewickelt ist. Eine Ferritantenne muss bei vertikaler Polarisation aber waagerecht angeordnet sein, so dass die horizontal verlaufenden magnetischen Feldlinien die Spule maximal durchsetzen, um die höchste Empfangsspannung zu liefern. Durch Drehung dieser Antenne kann man damit peilen. Wenn die Ferritantenne genau in Richtung Sendeantenne zeigt, gehen die Feldlinien quer durch den Ferritstab und nicht mehr durch das Innere der Spule und die Empfangsspannung ist gering.

Anders ist es bei Stab- oder Drahtantennen. Sie empfangen nur die elektrische Komponente des elektromagnetischen Feldes. Deshalb müssen diese Antennen für optimalen Empfang genau parallel zur Sendeantenne stehen bzw. hängen.

 

Prüfungsfrage

TB503  Die Polarisation einer elektromagnetischen Welle wird durch
die Leistungsflussdichte im Speisepunkt der Antenne bestimmt.
die Richtung des magnetischen Feldes (Vektor des H-Feldes) angegeben.
die Richtung der Ausbreitung (S-Vektor Poyntingscher Vektor) angegeben.
die Richtung des elektrischen Feldes (Vektor des E-Feldes) angegeben.

 

Prüfungsfrage

TB504  Das folgende Bild zeigt die Feldlinien eines elektromagnetischen Feldes. Welche Polarisation hat die skizzierte Wellenfront?
  Zeichnung: Eckart Moltrecht
Horizontale Polarisation
Vertikale Polarisation
Rechtsdrehende Polarisation
Zirkulare Polarisation

Lösung: Schauen Sie immer nach den elektrischen Feldlinien! Also: horizontal.

 

Prüfungsfrage

TH216  Die Polarisation einer Antenne
wird nach der Ausrichtung der elektrischen Feldkomponente in der Hauptstrahlrichtung in Bezug zur Erdoberfläche angegeben.
wird nach der Ausrichtung der magnetischen Feldkomponente in der Hauptstrahlrichtung in Bezug zur Erdoberfläche angegeben.
entspricht der Richtung der magnetischen Feldkomponente des empfangenen oder ausgesendeten Feldes in Bezug auf die Nordrichtung (Azimut).
entspricht der Richtung der elektrischen Feldkomponente des empfangenen oder ausgesendeten Feldes in Bezug auf die Nordrichtung (Azimut).

Prüfungsfrage

TH217  Mit welcher Polarisation wird auf den KW-Bändern meistens gesendet?
Es wird meist mit horizontaler oder vertikaler Polarisation gesendet.
Es wird meist mit horizontaler oder zirkularer Polarisation gesendet.
Es wird meist mit vertikaler oder zirkularer Polarisation gesendet.
Es wird nur mit horizontaler Polarisation gesendet.

 

Prüfungsfrage

TH218  Wie wird die Polarisation einer elektromagnetischen Welle bei der Ausbreitung über die Raumwelle beeinflusst?
Die Polarisation der ausgesendeten Wellen wird bei jedem Sprung (Hop) in der Ionosphäre auf Grund des Faraday-Effektes um 90° gedreht.
Die Polarisation der ausgesendeten Wellen bleibt bei der Reflexion in der Ionosphäre stets unverändert.
Die Polarisation der ausgesendeten Wellen wird in der Ionosphäre auf Grund des Faraday-Effektes stets um 90° gedreht.
Die in der Ionosphäre reflektierten Wellen sind - unabhängig von der Polarisation der ausgesendeten Wellen - meist elliptisch polarisiert.

 

Der Pointing-Vektor

Die von einer Strahlungsquelle in den Raum abgegebene Wirkleistung bezeichnet man als Strahlungsleistung Ps (englisch: radiated power). Für die weiteren Betrachtungen gehen wir davon aus, dass die Energie in alle Richtungen in gleicher Stärke, also kugelförmig abgestrahlt wird. Ein Strahler mit dieser Strahlungscharakteristik heißt Kugelstrahler oder isotroper Strahler. Die Strahlungsleistung Ps verteilt sich über die in jeder beliebigen Entfernung r denkbaren Kugel mit der Oberfläche 4 π r2.

Zeichnung: Eckart Moltrecht

Bild 8-12: Strahlungsdichte

Das Verhältnis der Strahlungsleistung zur Kugeloberfläche beschreibt die Leistung pro Flächeneinheit, die in einer beliebigen Entfernung r vom Kugelstrahler vorhanden ist. Dieses Verhältnis wird Leistungsflussdichte oder Strahlungsdichte S genannt. Sie wird in Watt pro Quadratmeter angegeben.

Beispiel
Ein Kugelstrahler gibt eine Strahlungsleistung von 100 Watt ab.
Wie groß ist die Strahlungsdichte am Boden in 20 m Entfernung?

Lösung

Diese Strahlungsdichte ist nun genau das Produkt aus der elektrischen und der magnetischen Feldstärke in Ausbreitungsrichtung.

Die Pfeile über den Größen deuten an, dass es sich um richtungsabhängige Größen handelt, die man Vektoren nennt. Das Ganze heißt dann Pointing-Vektor oder S-Vektor.

Prüfungsfrage

TB505  Die Polarisation einer elektromagnetischen Welle wird definiert durch
die räumliche Anordnung der Empfangsantenne bestimmt.
die Richtung des magnetischen Feldes (Vektor des H-Feldes).
die Richtung der Ausbreitung (Pointing-Vektor, S-Vektor).
die Richtung des elektrischen Feldes (E-Vektor).

Lösung: Steht die Sendeantenne senkrecht, hat das Feld eine vertikale Polarisation. Es zählt die E-Komponente. Hängt die Sendeantenne waagerecht, hat man horizontale Polarisation. Die Ausbreitungsrichtung (Pointing-Vektor) hat damit nichts zu tun.

Zeichnung: Eckart Moltrecht

Bild 8-13 A: Horizontal, B: vertikal polarisiert

 

Der Feldwellenwiderstand

Zwischen der elektrischen und der magnetischen Feldstärke eines elektromagnetischen Feldes gibt es einen mathematischen Zusammenhang, der Ähnlichkeit mit dem Ohmschen Gesetz  U = R . I hat. Für die Beträge von elektrischer Feldstärke und magnetischer Feldstärke gilt

Z0 ist der Feldwellenwiderstand. Er ist im freien Raum eine Konstante und berechnet sich aus dem Verhältnis der Permeabilitätskonstanten zur Dielektrizitätskonstanten.

Beispiel
Berechnen Sie die magnetische Feldstärke des elektromagnetischen Feldes, wenn die elektrische Feldstärke 180 mV/m beträgt.

Lösung: Zunächst wird die Formel nach H umgestellt und dann werden die Werte eingesetzt.

Prüfungsfrage

TB509  Durch welche Größe sind elektrische und magnetische Komponente eines elektromagnetischen Feldes im Fernfeld verknüpft?
Durch den Feldwellenwiderstand des Freiraums
Durch die Maxwell-Gleichungen
Durch die Ausbreitung in der Ionosphäre
Durch die Polarisationsrichtung der Antenne

Begründung:     Z0 ist die Verknüpfung zwischen E und H.

 

Die Ersatzfeldstärke

Zunächst soll eine Formel für die Berechnung der elektrischen Feldstärke aus der Leistungsflussdichte abgeleitet werden. Die Ableitung müssen Sie nicht unbedingt verstehen, aber die Formel wird in der Prüfung angewendet.

Ich gehe vom Pointing-Vektor aus

also ist

Setzen wir die beiden Formeln für die Leistungsflussdichte gleich.

Diese Feldstärke nennt man Ersatzfeldstärke des elektromagnetischen Feldes im Fernfeld. Das Fernfeld gilt bei einem Abstand größer als λ/2π. In der Formelsammlung wird noch eine vereinfachte Formel angegeben. Setzt man nämlich für den Feldwellenwiderstand
Z
0 = 376,7 Ω
ein, erhält man

Da es sich auf der Erde um den Abstand handelt, setzt man für „r“ auch „d“ ein (Formelsammlung der BNetzA).

 

Anhand folgender Prüfungsfrage wird die Anwendung dieser Formel gezeigt.

Prüfungsfrage

TB510  Eine vertikale Dipolantenne wird mit 10 W Senderleistung direkt gespeist. Welche elektrische Ersatz- feldstärke ergibt sich bei Freiraum­ausbreitung in 10 m Entfernung?
0,4 V/m
2,2 V/m
5,5 V/m
8,9 V/m

Lösungsweg: Zunächst muss die Strahlungsleistung berechnet werden. Aus dem Buch für Klasse E Lektion 11 „Der Gewinn einer Antenne“ muss der Gewinn des Dipols gegenüber dem isotropen Strahler bekannt sein, denn in die Formel muss die Strahlungsleistung und nicht die Senderleistung eingesetzt werden. Der Gewinn beträgt 2,15 dB oder Faktor 1,64. Diesen Faktor sollte man auswendig kennen! Die Strahlungsleistung beträgt also 1,64 · 10 W = 16,4 W. Damit können wir die Ersatzfeldstärke berechnen.

Haben Sie mit der “30-Ohm-Formel” gerechnet? Natürlich muss dasselbe dabei herauskommen.

Prüfungsfrage

TB511  Eine Yagiantenne mit 12,15 dBi Antennen- gewinn wird mit 250 W Senderleistung direkt gespeist. Welche elektrische Ersatzfeldstärke ergibt sich bei Freiraumausbreitung in 30 m Entfernung?
9,2 V/m
11,8 V/m
13,1 V/m
353 V/m

Lösung: Diesmal verwenden wir die Umrechnungsformel von PS in PEIRP aus der Formelsammlung der BNetzA.

Man hätte auch sehen können, dass sich 12,15 dB in 10 dB (Faktor 10) + 2,15 dB (Faktor 1,64) zusammensetzen lassen. Dies gibt 16,4. 250 W mal 16,4 ergeben 4100 W.

Eingesetzt in die Formel für die elektrische Feldstärke ergibt

Sie finden diesen Wert in Lösung B.

 

Weitere Aufgaben zu diesem Thema finden Sie in der Lektion 19 “Personenschutz”.

 

 

Die Wellenlänge

Ebenfalls in der Lektion 9 des Amateur­funklehrgangs für die Klasse E wurde die Wellenlänge erklärt. Ich zeige Ihnen hier, wie man diese Formel so umformt, dass man bei den üblichen MHz viel einfacher rechnen kann.

Man kann also einfach 300 durch die gegebene Frequenz in MHz teilen und erhält die Wellenlänge in Meter. Beispiele:

Übung

ÜB801  Die Wellenlänge einer Frequenz von 100 MHz beträgt
30 Meter.
3 Meter.
30 Zentimeter.
3 Zentimeter.

Lösung:

Prüfungsfrage

TA120  Welcher Frequenz entspricht die Wellenlänge von
30 mm im Vakuum?
1 MHz
100 MHz
10 GHz
100 kHz

Achtung: Millimeter! Schreiben Sie vielleicht 30 mm = 3 cm = 0,03 m.

Lösung:

Prüfungsfrage

TA119  Die Ausbreitungsgeschwindigkeit freier elektro-magnetischer Wellen beträgt etwa
300000 km/s.
3000000 km/s.
30000 km/s.
3000 km/s.

 

Prüfungsfrage

TA122  Welcher Wellenlänge λ entspricht die Frequenz f = 22 MHz?
λ = 13,64 m
λ = 14,33 m
λ = 12,93 m
λ = 136,3 m

Prüfungsfrage

TA121  Eine Wellenlänge von 10 cm im Freiraum entspricht einer Frequenz von
3 MHz.
1,9 GHz.
3 GHz.
10 GHz.

 

Prüfungsfrage

TA123  Eine Wellenlänge von 2,06 m entspricht einer Frequenz von
150,247 MHz.
145,631 MHz.
148,927 MHz.
135,754 MHz.

 

Prüfungsfrage

TA124  Eine Wellenlänge von 69 cm entspricht einer Frequenz von
440,317 MHz.
430,162 MHz.
435,574 MHz.
434,783 MHz.

 

Die Wellenausbreitung

Die Kurzwellenausbreitung

Zeichnung: E.Moltrecht

Bild 8-17: Tägliche und jahreszeitliche Veränderung der Ionosphäre

Wie im Amateurfunklehrgang für die Klasse E, Lektion 9 ausführlich beschrieben, reflektieren Kurzwellen an der Ionospäre, wodurch eine große Reichweite erzielt wird. Die einzelnen Schichten (Bild 8-10) sind von der Tageszeit, der Jahreszeit und dem elfjährigen Zyklus der Sonnenflecken abhängig. Zu diesem Themenbereich gibt es eine Menge Prüfungsfragen im Fragenkatalog zur Klasse A. Sollten Sie Bedarf an Erläuterungen haben, sollten Sie die entsprechenden Kapitel im Lehrgang zur Klasse E noch einmal wiederholen.

 

Die einzelnen Schichten

Sie können Ihr Wissen durch Beantwortung der folgenden Prüfungsfragen überprüfen.

Thema: D-Schicht:

Prüfungsfrage

TI101  Welche ionosphärischen Schichten bestimmen die Fernausbreitung am Tage?
D-, E-, F1- und F2-Schicht
E- und F-Schicht
F1- und F2-Schicht
E- und D-Schicht

 

Prüfungsfrage

TI112  Welchen Einfluss hat die D-Schicht auf die Fernausbreitung?
Die D-Schicht ist im Sonnenfleckenmaximum am wenigsten ausgeprägt.
Die D-Schicht reflektiert tagsüber die Wellen im 20-, 30- und 40-m-Band.
Die D-Schicht absorbiert tagsüber die Wellen im 10- und 15-m-Band.
Die D-Schicht führt tagsüber zu starker Dämpfung im 80- und 160-m-Band.

 

Prüfungsfrage

TI106  In welcher Höhe befindet sich die für die Fernausbreitung wichtige D-Schicht an einem Sommertag? Sie befindet sich in ungefähr
90 bis 120 km Höhe.
200 km Höhe.
400 km Höhe.
70 bis 90 km Höhe.

 

Prüfungsfrage

TI215  Ionosphärische Störungen, hervorgerufen durch stark erhöhte Intensität der UV- und Röntgenstrahlung beeinflussen vor allem
die D-Schicht, die dann fast die gesamte KW-Ausstrahlung absorbiert, so dass keine Ausbreitung über die Raumwelle stattfinden kann.
die F2-Schicht, die dann so stark ionisiert wird, dass fast die gesamte KW-Ausstrahlung reflektiert wird.
die E-Schicht, die dann für die höheren Frequenzen durchlässiger wird und durch Reflexion an der F2-Schicht für gute Ausbreitungsbedingungen sorgt.
die F1-Schicht, die durch Absorption der höheren Frequenzen die Reflexion an der F2-Schicht behindert.

 

Prüfungsfrage

TI237  Warum sind Signale im 160-, 80- und 40-Meter-Band tagsüber nur schwach und nicht für den weltweiten Funkverkehr geeignet?
Wegen der Tagesdämpfung in der D-Schicht.
Wegen der Tagesdämpfung in der F1-Schicht.
Wegen der Tagesdämpfung in der F2-Schicht.
Wegen der Tagesdämpfung in der A-Schicht.

 

 

Die E-Schicht

Prüfungsfrage

TI105  In welcher Höhe befindet sich die für die Fernausbreitung wichtige E-Schicht an einem Sommertag? Sie befindet sich in ungefähr
70 bis 90 km Höhe.
200 km Höhe.
400 km Höhe.
90 bis 120 km Höhe.

 

Prüfungsfrage

TI107  In etwa welcher Höhe über der Erdoberfläche befindet sich die E-Schicht? Sie befindet sich in ungefähr
70 km Höhe.
100 km Höhe.
360 km Höhe.
1500 km Höhe.

 

Prüfungsfrage

TI315  Was bedeutet der Begriff "Sporadic E"? Es ist
eine Reflexion an lokal begrenzten Bereichen mit ungewöhnlich hoher Ionisation innerhalb der E-Schicht.
eine kurzfristige, plötzliche Inversionsänderung in der E-Schicht, die Fernausbreitung im VHF-Bereich ermöglicht.
eine kurzzeitig auftretende, starke Reflexion von VHF-Signalen an Meteorbahnen innerhalb der E-Schicht.
ein lokal begrenzter, kurzzeitiger Ausfall der Reflexion durch ungewöhnlich hohe Ionisation innerhalb der E-Schicht.

 

Prüfungsfrage

TI311  In welcher ionosphärischen Schicht treten Aurora-Erscheinungen auf? Sie treten auf in der
D-Schicht.
F-Schicht.
E-Schicht in Äquatornähe.
E-Schicht.

 

Prüfungsfrage

TI220  Unter dem Begriff "short skip" versteht man Funkverbindungen oberhalb 21 MHz mit Sprungentfernungen unter 1000 km, die
durch Reflexion an hochionisierten D-Schichten ermöglicht werden.
bei entsprechendem Abstrahlwinkel durch Reflexion an der F1-Schicht ermöglicht werden.
bei entsprechendem Abstrahlwinkel durch Reflexion an der F2-Schicht ermöglicht werden.
durch Reflexion an einer sporadisch auftretenden E-Schicht ermöglicht werden.

 

Die F-Schicht

Prüfungsfrage

TI102  Welche ionosphärischen Schichten bestimmen die Fernausbreitung in der Nacht?
F2-Schicht
D-, E- und F2-Schicht
F1- und F2-Schicht
D- und E-Schicht

 

Prüfungsfrage

TI103  In welcher Höhe befindet sich die für die Fern- ausbreitung wichtige F1-Schicht an einem Sommertag? Sie befindet sich in ungefähr
400 km Höhe.
200 km Höhe.
90 bis 120 km Höhe.
70 bis 90 km Höhe.

 

Prüfungsfrage

TI104  In welcher Höhe befindet sich die für die Fernausbreitung wichtige F2-Schicht an einem Sommertag? Sie befindet sich in ungefähr
400 km Höhe.
200 km Höhe.
90 bis 120 km Höhe.
70 bis 90 km Höhe.

 

Prüfungsfrage

TI108  In welcher Höhe über dem Boden befindet sich in etwa die F1-Schicht? Sie befindet sich in ungefähr
80 km Höhe.
200 km Höhe.
120 km Höhe.
500 km Höhe.

 

Prüfungsfrage

TI109  Zu welcher Jahres- und Tageszeit hat die F2-Schicht ihre größte Höhe? Sie hat ihre größte Höhe
im Sommer zur Mittagszeit.
im Sommer um Mitternacht.
im Frühjahr und Herbst zur Dämmerungszeit.
im Winter zur Mittagszeit.

 

Prüfungsfrage

TI110  Welche ionosphärische Schicht ermöglicht im wesentlichen Weitverkehrsverbindungen im Kurzwellenbereich?
D-Schicht
F2-Schicht
E-Schicht
F1-Schicht

 

Prüfungsfrage

TI111  Für die Kurzwellenausbreitung über die Raumwelle ist die F1-Schicht
von großer Bedeutung, weil sie die F2-Schicht in noch größere Höhen verschiebt und damit die Sprungsdistanz vergrößert.
erwünscht, weil sie durch zusätzliche Reflexion die Wirkung der F2-Schicht verstärken kann.
nicht von großer Bedeutung, weil sie vor allem für die höheren Frequenzen durchlässig ist.
unerwünscht, weil sie durch Absorption die Ausbreitung durch Reflexion an der F2-Schicht behindern kann.

 

Prüfungsfrage

TI206  Wie groß ist in etwa die maximale Entfernung, die ein KW-Signal bei Reflexion an der F2-Schicht auf der Erdoberfläche mit einem Sprung (Hop) überbrücken kann?
Etwa 2000 km.
Etwa 4000 km.
Etwa 12000 km.
Etwa 8000 km.

 

Solarer Flux

Die Energiestrahlung wird von den geophysikalischen Instituten ständig gemessen und als solarer Flux bekannt gegeben. Fluxwerte von über 100 führen zu einem stark erhöhten Ionisationsgrad in der Ionosphäre und damit zu einer erheblich verbesserten Fernausbreitung auf den höheren Kurzwellenbändern.

Prüfungsfrage

TI113  Wodurch kommt die Reflexionsfähigkeit der ionosphärischen Schichten im wesentlichen zustande?
Durch die von der Sonne ausgehende Infrarotstrahlung, welche die Sauerstoffatome in den verschiedenen Schichthöhen je nach Strahlungsintensität aktiviert.
Durch die von der Sonne ausgehende Infrarotstrahlung, welche die Moleküle in den verschiedenen Schichthöhen je nach Strahlungsintensität ionisiert.
Durch die von der Sonne ausgehende UV-Strahlung, welche die Sauerstoffatome in den verschiedenen Schichthöhen je nach Strahlungsintensität aktiviert.
Durch die von der Sonne ausgehende UV-Strahlung, welche die Moleküle in den verschiedenen Schichthöhen je nach Strahlungsintensität ionisiert.

 

Prüfungsfrage

TI114  Wie kommt die Fernausbreitung einer Funkwelle auf den Kurzwellenbändern zustande? Sie kommt zustande
durch die Reflexion an Hoch- und Tiefdruckgebieten der hohen Atmosphäre.
durch die Reflexion an elektrisch aufgeladenen Luftschichten in der Ionosphäre.
durch die Reflexion an den Wolken in der niedrigen Atmosphäre.
durch die Reflexion an den parasitären Elementen einer Richtantennen.

 

Prüfungsfrage

TI115  Der solare Flux F
ist die im GHz-Bereich gemessene Energiestrahlung der Sonne. Fluxwerte über 100 führen zu einem stark erhöhten Ionisationsgrad in der Ionosphäre und zu einer erheblich verbesserten Fernausbreitung auf den höheren Kurzwellenbändern.
ist die im Kurzwellenbereich gemessene Energiestrahlung der Sonne. Fluxwerte über 60 führen zu einem stark erhöhten Ionisationsgrad in der Ionosphäre und zu einer erheblich verbesserten Fernausbreitung auf den höheren Kurzwellenbändern.
wird aus der Sonnenfleckenrelativzahl R abgeleitet und ist ein Indikator für die Aktivität der Sonne. Fluxwerte über 100 führen zu einem stark erhöhten Ionisationsgrad der D-Schicht und damit zu einer erheblichen Verschlechterung der Fernausbreitung auf den Kurzwellenbändern.
wird aus der Sonnenfleckenrelativzahl R abgeleitet und ist ein Indikator für die Aktivität der Sonne. Fluxwerte über 60 führen zu einem stark erhöhten Ionisationsgrad in der Ionosphäre und zu einer erheblich verbesserten Fernausbreitung auf den höheren Kurzwellenbändern.

 

Die Reichweite der Raumwellen - MUF, LUF

Zeichnung: Eckart Moltrecht

Bild 8-18: Reflexion der Raumwellen

Die Reichweite der Raumwellen ist außerdem vom Auftreffwinkel auf die Ionosphäre abhängig. Je flacher die Welle auf die Ionosphäre auftrifft, desto leichter erfolgt die Reflexion. Von Ionosphärenmessstationen wird die so genannte kritische Frequenz fk gemessen. Das ist die höchste Frequenz, bei der die senkrecht in die Ionosphäre eintretende Raumwelle gerade noch reflektiert wird. Daraus ergibt sich die obere brauchbare Grenzfrequenz MUF (maximum usable frequency) durch das so genannte Sekansgesetz (Näherungsformel für a ³ 40°).

Alle Frequenzen oberhalb der MUF werden nur gebrochen und kommen nicht zur Erde zurück. Sie sind nicht mehr brauchbar (usable), auch nicht mit höherer Leistung. Übrigens ist diejenige Frequenz, die kurz unterhalb der MUF liegt, für die Ausbreitung am günstigsten. Dort ist die Dämpfung am geringsten und der Skip (Sprung) am größten (Bild 8-11). Die optimale Frequenz ist ungefähr

Prüfungsfrage

TI227  Berechnen Sie die höchste brauchbare Frequenz (MUF) und die optimale Frequenz (fopt) für einen Abstrahlwinkel von 45°, wenn für den zu berechnenden Tag eine kritische Grenzfrequenz von fk = 3 MHz gemessen wurde.
MUF = 2,1 MHz, fopt = 1,8 MHz
MUF = 4,2 MHz, fopt = 3,6 MHz
MUF = 2,1 MHz, fopt = 2,5 MHz
MUF = 4,2 MHz, fopt = 4,9 MHz

Lösung:

Für den Betrieb über kurze Funkstrecken unter 1000 km ist Steilstrahlung günstig (kurzer Sprung, short skip). Für lange Funkstrecken (interkontinentale Funkverbindungen, DX) ist Flachstrahlung günstig (langer Skip).

 

Prüfungsfrage

TI222  Die kritische Grenzfrequenz (Fkrit) ist die
höchste Frequenz, die bei waagerechter Abstrahlung von der Ionosphäre noch reflektiert wird.
niedrigste Frequenz, die bei senkrechter Abstrahlung von der Ionosphäre noch reflektiert wird.
höchste Frequenz, die bei senkrechter Abstrahlung von der Ionosphäre noch reflektiert wird.
niedrigste Frequenz, die bei waagerechter Abstrahlung von der Ionosphäre noch reflektiert wird.

 

Prüfungsfrage

TI223  Die höchste Frequenz, bei der eine zufrieden stellende Kommunikation zwischen zwei Funkstellen im HF-Bereich gewährleistet ist, wird als
höchste durchlässige Frequenz bezeichnet (LUF).
optimale Arbeitsfrequenz bezeichnet (Fopt).
kritische Grenzfrequenz bezeichnet (Fkrit).
höchste nutzbare Frequenz bezeichnet (MUF).

 

Prüfungsfrage

TI224  Die MUF für eine Funkstrecke ist
die höchste brauchbare Frequenz, bei der sich elektromagnetische Wellen zwischen zwei Orten durch ionosphärische Brechung ausbreiten können.
der Mittelwert aus der höchsten und niedrigsten brauchbaren Frequenz, bei der sich elektro­magnetische Wellen zwischen zwei Orten durch ionosphärische Brechung ausbreiten können.
die niedrigste brauchbaren Frequenz, bei der sich elektromagnetische Wellen zwischen zwei Orten durch ionosphärische Brechung ausbreiten können.
die vorgeschriebene nutzbare Frequenz bei der sich elektromagnetische Wellen zwischen zwei Orten durch ionosphärische Brechung ausbreiten können.

 

Prüfungsfrage

TI225  Eine stärkere Ionisierung der F2-Schicht führt zu
einer niedrigeren MUF.
einer stärkeren Absorption der höheren Frequenzen
einer höheren MUF.
einer größeren Durchlässigkeit für die höheren Frequenzen.

 

Prüfungsfrage

TI226  Die höchste brauchbare Frequenz (MUF) für eine Funkstrecke
wird höher als die kritische Grenzfrequenz, wenn der Abstrahlwinkel der Sendeantenne kleiner wird.
wird kleiner als die kritische Grenzfrequenz, wenn der Abstrahlwinkel der Sendeantenne kleiner wird.
wird kleiner als die kritische Grenzfrequenz, wenn der Abstrahlwinkel der Sendeantenne höher wird.
ist nur abhängig vom Ionisierungsgrad der D-, E- und F-Schichten.

 

Prüfungsfrage

TI228  Was bedeutet die Aussage: "Die kritische Frequenz liegt bei 22 MHz"?
Bei Einstrahlung in die Ionosphäre unter einem Winkel von 90° liegt die niedrigste noch reflektierte Signalfrequenz bei 22 MHz.
Bei Einstrahlung in die Ionosphäre unter einem Winkel von 90° liegt die höchste noch reflektierte Signalfrequenz bei 22 MHz.
Bei Einstrahlung in die Ionosphäre unter einem Winkel von 45° liegt die höchste noch reflektierte Signalfrequenz bei 22 MHz.
Bei Einstrahlung in die Ionosphäre unter einem Winkel von 45° liegt die niedrigste noch reflektierte Signalfrequenz bei 22 MHz.

 

Prüfungsfrage

TI229  Was bedeutet die Aussage: "Die LUF liegt bei 6 MHz"?
Die niedrigste Frequenz im KW-Bereich, die für Verbindungen über die Raumwelle als noch brauchbar angesehen wird, liegt bei 6 MHz.
Die höchste Frequenz im KW-Bereich, die für Verbindungen über die Raumwelle als noch brauchbar angesehen wird, liegt bei 6 MHz.
Die mittlere Frequenz im KW-Bereich, die für Verbindungen über die Raumwelle genutzt werden kann, liegt bei 6 MHz.
Die optimale Frequenz, im KW-Bereich, die für Verbindungen über die Raumwelle genutzt werden kann, liegt bei 6 MHz.

 

Prüfungsfrage

TI230  Die LUF für eine Funkstrecke ist
die niedrigste brauchbare Frequenz im KW-Bereich, bei der die Verbindung zwischen zwei Orten über die Raumwelle hergestellt werden kann.
der Mittelwert der höchsten und niedrigsten brauchbaren Frequenz im KW-Bereich, bei der die Verbindung zwischen zwei Orten über die Raumwelle hergestellt werden kann.
die gemessene brauchbare Frequenz im KW-Bereich, bei der die Verbindung zwischen zwei Orten über die Raumwelle hergestellt werden kann.
die geeignetste brauchbare Frequenz im KW-Bereich, bei der die Verbindung zwischen zwei Orten über die Raumwelle hergestellt werden kann.

 

Prüfungsfrage

TI221  Damit ein Signal zur Erde zurückreflektiert wird, müsste bei zunehmender Sendefrequenz die Ionisierung der reflektierenden Schicht
niedriger sein.
höher sein.
auf Null gehen.
sich nicht ändern.

Siehe Bild 8-11!

 

Thema Fading, Backscatter

Prüfungsfrage

TI202  Welche der folgenden Aussagen trifft für KW-Funkverbindungen zu, die über Bodenwellen erfolgen?
Die Bodenwelle folgt der Erdkrümmung und kann über den geografischen Horizont hinausreichen. Sie wird in höheren Frequenzbereichen stärker gedämpft als in niedrigeren.
Die Bodenwelle folgt der Erdkrümmung und reicht nicht über den geografischen Horizont hinaus. Sie wird in höheren Frequenzbereichen stärker gedämpft als in niedrigeren.
Die Bodenwelle folgt der Erdkrümmung und reicht über den geografischen Horizont hinaus. Sie wird in niedrigeren Frequenzbereichen stärker gedämpft als in höheren.
Die Bodenwelle folgt der Erdkrümmung und reicht nicht über den geografischen Horizont hinaus. Sie wird in niedrigeren Frequenzbereichen stärker gedämpft als in höheren.

 

Prüfungsfrage

TI216  Ionosphärischer Schwund kann auf
eine unzulänglich angepasste Antenne zurückzuführen sein.
das Zusammenwirken zwischen Raum- und Bodenwellen zurückzuführen sein.
die Verwendung einer falschen Polarisation zurückzuführen sein.
ein unzulängliches Koaxialkabel zurückzuführen sein.

Prüfungsfrage

TI217  Welches Ereignis tritt ein, wenn zwei phasen- verschobene Signale an einem Empfangsort zusammentreffen?
Es kommt zu Interferenzen der beiden Signale.
Es kommt zu Reflexionen der beiden Signale.
Es kommt zu Drehungen der Polarisationsebene der beiden Signale.
Es kommt zu Beugungseffekten bei beiden Signalen.

 

Prüfungsfrage

TI218  Backscatter oder Rückstreuung kann auftreten, wenn
Inhomogenitäten in der Ionosphäre oder Troposphäre auftreten und die Betriebsfrequenz etwas oberhalb der LUF liegt.
Inhomogenitäten in der Ionosphäre oder Troposphäre auftreten und die Betriebsfrequenz etwas oberhalb der MUF liegt.
Inhomogenitäten in der Ionosphäre oder Troposphäre auftreten und die Betriebsfrequenz weit über der MUF liegt.
intensive Korpuskularstrahlung in der Exosphäre eine ionisierte Schicht aufbaut und die Betriebsfrequenz etwas unterhalb der MUF liegt .

 

Prüfungsfrage

TI219  Was ist für ein "Backscatter-Signal" charakteristisch?
Flatterfading.
Sferic-Geräusche.
Hohe Signalstärken.
Breitbandiges Rauschen.

 

Thema Mögel-Dellinger

Prüfungsfrage

TI213  Was versteht man unter dem Begriff "Mögel-Dellinger-Effekt"? Man versteht darunter
das Übersprechen der Modulation eines starken Senders auf andere, über die Ionosphäre übertragene HF-Signale.
den zeitlich begrenzten Schwund durch Mehrwegeausbreitung in der Ionosphäre.
die zeitlich begrenzt auftretende Verzerrung der Modulation.
den totalen, zeitlich begrenzten Ausfall der Reflexion an der Ionosphäre.

 

Prüfungsfrage

TI214  Ein plötzlicher Anstieg der Intensitäten von UV- und Röntgenstrahlung nach einem Flare (Energieausbruch der Sonne) führt zu erhöhter Ionisierung der D-Schicht und damit zu kurzzeitigem Totalausfall der ionosphärischen Kurzwellenausbreitung. Diese Erscheinung wird auch als
sporadische E-Ausbreitung bezeichnet.
Mögel-Dellinger-Effekt bezeichnet.
kritischer Schwund bezeichnet.
Aurora-Effekt bezeichnet.

 

Thema Tote Zone, Skip, Grey-Line

Prüfungsfrage

TI201  Unter der "Toten Zone" wird der Bereich verstanden,
der durch die Bodenwelle nicht mehr erreicht und durch die reflektierte Raumwelle noch nicht erreicht wird.
der durch die Bodenwelle überdeckt wird, so dass schwächere DX-Stationen zugedeckt werden.
der durch die Bodenwelle erreicht wird und für die Raumwelle nicht zugänglich ist.
der durch die Interferenz der Bodenwelle mit der Raumwelle in einer Zone der gegenseitigen Auslöschung liegt.

 

Prüfungsfrage

TI205  Was wirkt sich nicht auf die Sprungentfernung aus? Keine Auswirkung hat
die Änderung der Frequenz des ausgesendeten Signals.
die Änderung der Strahlungsleistung.
die Tageszeit.
die aktuelle Höhe der ionisierten Schichten.

 

Prüfungsfrage

TI212  Bei der Ausbreitung auf Kurzwelle spielt die so genannte "Grey Line" eine besondere Rolle. Die "Grey Line" ist
die Zeit mit den besten Möglichkeiten für "short-skip" Ausbreitung.
die instabilen Ausbreitungsbedingungen in der Äquatorialzone.
der Streifen der Dämmerungsphase vor Sonnenaufgang oder nach Sonnenuntergang.
die Übergangszeit vor und nach dem Winter, in der sich die D-Schicht ab- und wieder aufbaut.

 

Prüfungsfrage

TI203  Eine Aussendung auf 14,18 MHz kann von der Funkstelle A in einer Entfernung von 1500 km, nicht jedoch von der Funkstelle B in 60 km Entfernung empfangen werden. Der Grund hierfür ist, dass
bei Funkstelle B der Mögel-Dellinger-Effekt aufgetreten ist.
die Boden- und Raumwellen sich bei Funkstelle B gegenseitig aufheben.
zwei an verschiedenen ionosphärischen Schichten reflektierte Wellen mit auslöschender Phase bei Funkstelle B eintreffen
Funkstelle B sich innerhalb der ersten Sprungzone befindet.

 

Prüfungsfrage

TI204  Unter Sprungentfernung versteht man
die Entfernung zwischen dem Sender und dem Punkt, an dem die Raumwelle erstmals zur Erde zurückkehrt.
die Entfernung zwischen dem Ende der Bodenwelle und dem Punkt, an dem die Raumwelle erstmals zur Erde zurückkehrt.
die maximale Entfernung vom Sender, an dem ein Signal empfangen werden kann.
die Entfernung, bei dem kein Signal von Empfänger empfangen werden kann.

 

Prüfungsfrage

TI207  Wie groß ist in etwa die maximale Entfernung, die ein KW-Signal bei Reflexion an der E-Schicht auf der Erdoberfläche mit einem Sprung (Hop) überbrücken kann? Sie beträgt ungefähr
1100 km
2200 km
4500 km
9000 km

 

Prüfungsfrage

TI208  Von welchem der genannten Parameter ist die Sprungdistanz abhängig, die ein KW-Signal auf der Erdoberfläche überbrücken kann? Sie ist abhängig
vom Antennengewinn.
von der Polarisation.
von der Sendeleistung.
vom Abstrahlwinkel der Antenne.

 

Prüfungsfrage

TI209  Was ist mit der Aussage "Funkverkehr über den langen Weg (long path)" gemeint?
Die Funkverbindung läuft nicht über den direkten Weg zur Gegenstation, sondern über die dem kürzesten Weg entgegen gesetzte Richtung.
Bei guten Ausbreitungsbedingungen treten Mehrfachreflexionen mit vielen Sprüngen (hops) auf. Dann ist es möglich, sehr weite Entfernungen – "lange Wege" -  zu überbrücken.
Bei guten Ausbreitungsbedingungen treten Mehrfachreflexionen mit vielen Sprüngen (hops) auf. Sie hören dann Ihre eigenen Zeichen zeitverzögert als "Echo" im Empfänger wieder. Sie laufen also den "langen Weg einmal um die Erde".
Bei sehr guten Ausbreitungsbedingungen liegen die reflektierenden Schichten in großer Höhe. Die Sprungsdistanzen werden dann sehr groß, so dass sie die Reichweite der Bodenwelle um ein Vielfaches übertreffen. Dann kann man mit einem Sprung einen "sehr langen Weg" zurücklegen.

 

Prüfungsfrage

TI210  Eine Amateurfunkstation in Frankfurt/Main will eine Verbindung nach Buenos Aires auf dem langen Weg herstellen. Auf welchen Winkel gegen Nord (Azimut) muss der Funkamateur seinen Kurzwellenbeam drehen, wenn die Beamrichtung für den kurzen Weg 231° beträgt? Er muss die Antenne drehen auf
zirka 129°.
zirka 321°.
zirka 141°.
zirka 51°.

 

Prüfungsfrage

TI211  Eine Amateurfunkstation in Frankfurt/Main will eine Verbindung nach Tokio auf dem langen Weg herstellen. Auf welchen Winkel gegen Nord (Azimut) muss der Funkamateur seinen Kurzwellenbeam drehen, wenn die Beamrichtung für den kurzen Weg 38° beträgt? Er muss die Antenne drehen auf
zirka 122°.
zirka 322°.
zirka 218°.
zirka 308°.

 

Thema Reichweite der Bänder

Auch dieses Thema wurde im Lehrgang Klasse E ausführlich behandelt.
Siehe dort: Lektion 9!

Prüfungsfrage

TI231  Die Ausbreitungsbedingungen für ein Amateurfunkband werden folgendermaßen beschrieben: "Das Band ist nur in Zeiten starker Sonnenaktivität für Verbindungen über die Raumwelle brauchbar. Tagsüber bestehen dann hervorragende DX-Möglichkeiten, auch mit sehr kleiner Sendeleistung. Die tote Zone beträgt bis zu 4000 km. Der Ausbreitungsweg muss auf der Tagseite erfolgen." Welches KW-Band wurde hier beschrieben? Beschrieben wurde das
10-m-Band.
15-m-Band.
20-m-Band.
40-m-Band.

 

Prüfungsfrage

TI232  Die Ausbreitungsbedingungen für ein Amateurfunkband werden folgendermaßen beschrieben: "Die Ausbreitungsbedingungen auf diesem Band sind stark von den Sonnenfleckenzyklen abhängig. Während des Sonnenfleckenmaximums ist das Band fast durchgehend für den DX-Verkehr geöffnet. Im Sonnenfleckenminimum ist das Band bestenfalls in den Sommermonaten tagsüber und meist nur kurzzeitig für den DX-Verkehr brauchbar." Welches KW-Band wurde hier beschrieben? Beschrieben wurde das
15-m-Band.
80-m-Band.
20-m-Band.
40-m-Band.

 

Prüfungsfrage

TI233  Die Ausbreitungsbedingungen für ein Amateurfunkband werden folgendermaßen beschrieben: "Fast zu allen Zeiten lässt sich das Band für den Verkehr mit anderen Kontinenten nutzen. Im Sonnenfleckenminimum ist das Band nur tagsüber und in der Dämmerungsperiode offen. Die Sprungsdistanz liegt zwischen 1000 km im Sonnenfleckenminimum und 400 km im Sonnenflecken-maximum. Für Europaverbindungen ist das Band nur während des Sonnen-fleckenmaximums im Sommer brauchbar, wenn fast keine tote Zone mehr vorhanden ist." Welches KW-Band wurde hier beschrieben? Beschrieben wurde das
15-m-Band.
20-m-Band.
30-m-Band.
40-m-Band.

 

Prüfungsfrage

TI234  Die Ausbreitungsbedingungen für ein Amateurfunkband werden folgendermaßen beschrieben: "In diesem Band ist die Tagesdämpfung durch die D-Schicht noch erheblich. Die Tagesreichweite geht bis zu 1000 km. Die tote Zone beträgt am Tage etwa 100 km. Nachts und während der Wintermonate vergrößert sich die Sprungdistanz mit einem Maximum um Mitternacht. Größte Reichweiten treten auf, wenn sich der gesamt Ausbreitungspfad auf der Nachtseite der Erde befindet." Welches KW-Band wurde hier beschrieben? Beschrieben wurde das
40-m-Band.
20-m-Band.
30-m-Band.
80-m-Band.

 

Prüfungsfrage

TI235  Die Ausbreitungsbedingungen für ein Amateurfunkband werden folgendermaßen beschrieben: "Während der Tagesstunden können nur relativ geringe Entfernungen überbrückt werden, weil die Wellen von der D-Schicht stark absorbiert werden. Im Winter sind die Tagesreichweiten größer als im Sommer, maximal etwa 400 km. Nach Sonnenuntergang steigen die Reichweiten wegen des Abbaus der dämpfenden D-Schicht an. Während des Sonnenfleckenminimums ist in den Morgenstunden oft interkontinentaler Funkverkehr möglich. Die Sprungsdistanz kann dabei auf bis zu 1000 km ansteigen." Welches KW-Band wurde hier beschrieben? Beschrieben wurde das
40-m-Band.
20-m-Band.
30-m-Band.
80-m-Band.

 

Prüfungsfrage

TI236  Die Ausbreitung der Wellen im 160-m-Band erfolgt tagsüber hauptsächlich
über Raum- und Bodenwellen, weil es bei den Frequenzen unter 2 MHz nur zu geringfügiger Phasenverschiebung zwischen reflektierten und direkten Wellen kommt.
über die Raumwellen, weil die Reflexionen an der D-Schicht für Frequenzen bis zu 2 MHz besonders stark sind.
über die Bodenwellen, weil durch die Dämpfung der D-Schicht keine Raumwellen entstehen können.
über die Raumwelle, weil es in der Troposphäre durch Temperaturinversionen zu Reflexionen für die Frequenzen unter 2 MHz kommen kann.

 

Prüfungsfrage

TI238  Welches der nachstehend aufgeführten Frequenzbänder ist für Aussendungen zwischen Hamburg und München während des Tages am besten geeignet?
40-m-Band
160-m-Band
80-m-Band
15-m-Band

 

Prüfungsfrage

TI239  Welches dieser Frequenzbänder kann am ehesten bei einem Sonnenfleckenminimum für dauerhafte Weitverkehrsverbindungen verwendet werden?
7 MHz
3,5 MHz
28 MHz
14 MHz

 

 

Wellenausbreitung oberhalb 30 MHz

Den Frequenzbereich oberhalb 30 MHz bezeichnet man auch als VHF/UHF-Bereich oder UKW-Bereich. Die Wellenausbreitung für diesen Bereich einschließlich aller Besonderheiten wurde sehr ausführlich in der Lektion 9 des Amateurfunklehrgangs für die Klasse E beschrieben. Es sollen in einigen kernsätzen die wichtigsten Eigenschaften der Wellenausbreitung im VHF/UHF-Bereich zusammengefasst werden

 

Prüfungsfrage

TI301  Wie weit etwa reicht der Funkhorizont im UKW-Bereich über den geographischen Horizont hinaus?
Etwa bis zum Vierfachen der Entfernung bis zum geographischen Horizont.
Etwa doppelt so weit.
Etwa bis zur Hälfte der Entfernung bis zum geographischen Horizont.
Etwa 15 % weiter als der geographische Horizont.

 

Prüfungsfrage

TI302  Überhorizontverbindungen im UHF/VHF-Bereich kommen unter anderem zustande durch
Streuung der Wellen an troposphärischen Bereichen unterschiedlicher Beschaffenheit.
Reflexion der Wellen in der Troposphäre durch das Auftreten sporadischer D-Schichten.
Polarisationsdrehungen in der Troposphäre bei hoch liegender Bewölkung.
Polarisationsdrehungen in der Troposphäre an Gewitterfronten.

 

Prüfungsfrage

TI303  Überhorizontverbindungen im UHF/VHF-Bereich kommen u.a. zustande durch
Reflexion der Wellen in der Troposphäre durch das Auftreten sporadischer D-Schichten.
Brechung und Streuung der Wellen in troposphärischen Bereichen mit unterschiedlichem Brechungsindex.
Polarisationsdrehungen in der Troposphäre bei hoch liegender Bewölkung.
Polarisationsdrehungen in der Troposphäre an Gewitterfronten.

 

Prüfungsfrage

TI304  Überhorizontverbindungen im UHF/VHF-Bereich kommen unter anderem zustande durch
Polarisationsdrehungen in der Troposphäre bei hoch liegender Bewölkung.
Reflexion der Wellen in der Troposphäre durch das Auftreten sporadischer D-Schichten.
troposphärische Ductübertragung beim Auftreten von Inversionsschichten.
Polarisationsdrehungen in der Troposphäre an Gewitterfronten.

 

Prüfungsfrage

TI305  Für VHF-Weitverkehrsverbindungen wird hauptsächlich die
Oberflächenwellenausbreitung genutzt.
ionosphärische Ausbreitung genutzt.
Bodenwellenausbreitung genutzt.
troposphärische Ausbreitung genutzt.

 

Prüfungsfrage

TI306  Was ist die "Troposphäre"? Die Troposphäre ist
der untere Teil der Atmosphäre, in der die Erscheinungen des Wetters stattfinden.
der untere Teil der Atmosphäre, der sich nördlich und südlich des Äquators über die Tropen erstreckt.
der obere Teil der Atmosphäre, in der es zur Bildung sporadischer E-Schichten kommen kann.
der obere Teil der Atmosphäre, in welcher Aurora-Erscheinungen auftreten können.

 

Prüfungsfrage

TI307  Wie wirkt sich die Antennenhöhe auf die Reichweite einer UKW-Verbindung aus?
Die Reichweite steigt mit zunehmen der Antennenhöhe, weil viele Sekundärstrahler an der Ausbreitung beteiligt sind.
Die Reichweite steigt mit zunehmender Antennenhöhe, weil die dämpfende Wirkung der Erdoberfläche abnimmt.
Die Reichweite steigt mit zunehmender Antennenhöhe, weil die Entfernung zu den reflektierenden Schichten der Troposphäre abnimmt.
Die Reichweite steigt mit zunehmender Antennenhöhe, weil die optische Sichtweite zunimmt.

 

Prüfungsfrage

TI308  Beim Auftreten von Polarlichtern lassen sich auf den Amateurfunkbändern über 30 MHz beträchtliche Überreichweiten erzielen, weil
mit dem Polarlicht starke Magnetfelder auftreten, die Reflexionen erzeugen.
mit dem Polarlicht stark ionisierte Bereiche auftreten, die Reflexionen erzeugen.
mit dem Polarlicht starke Inversionsfelder auftreten, die Reflexionen erzeugen.
mit dem Polarlicht starke sporadische D-Schichten auftreten, die Reflexionen erzeugen.

 

Prüfungsfrage

TI309  Was ist die Ursache für Aurora-Erscheinungen?
Eine niedrige Sonnenfleckenzahl.
Eine hohe Sonnenfleckenzahl.
Das Eindringen geladener Teilchen von der Sonne in die Atmosphäre.
Auftreten von Meteoritenschauern in den polaren Regionen.

 

Prüfungsfrage

TI310  Wie wirkt sich "Aurora" auf die Signalqualität eines Funksignals aus?
CW-Signale haben einen flatternden und verbrummten Ton.
CW- Signale haben einen besseren Ton.
Die Lesbarkeit der SSB-Signale verbessert sich.
Die Lesbarkeit der FM-Signale verbessert sich.

 

Prüfungsfrage

TI312  Welche Betriebsart eignet sich am besten für Auroraverbindungen?
CW
SSB
FM
RTTY

 

Prüfungsfrage

TI313  In welchen Gebieten treten Reflexionen an Nordlicht-Erscheinungen auf? Sie treten auf
in den tropischen Regionen.
in den äquatorialen Gebieten.
im Bereich der Sonnenflecken
in den Polargebieten.

 

Prüfungsfrage

TI314  Was sind sporadische E-Reflexionen? Es sind Reflexionen von Wellen im UKW-Bereich an
besonders stark ionisierten Bereichen der E-Schicht
Inversionen am unteren Rand der E-Schicht.
geomagnetischen Störungen am unteren Rand der E-Schicht.
Ionisationsspuren von Meteoriten in der E-Schicht.

 

Prüfungsfrage

TI316  In welcher Region der Erde kommt "Sporadic-E" am häufigsten vor? Sie kommt am häufigsten vor
in der arktischen Region.
in Äquatornähe.
in der nördlichen Hemisphäre.
in den Polregionen.

 

Prüfungsfrage

TI317  Welche Aussage ist für das Sonnenfleckenmaximum richtig?
Die LUF ist niedrig.
Die MUF ist hoch.
UKW-Wellen werden an der F2-Schicht reflektiert.
UKW-Wellen werden an der F1-Schicht reflektiert.

 

 

Meteorscatter

Wenn die Erde auf ihrer Umlaufbahn um die Sonne hin und wieder Bahnen von Meteoritenströmen streift, dann hinterlassen deren Teilchen, die in die Atmosphäre eintauchen, ionisierte "Wolken". Die Lebensdauer einer solchen in 100 km Höhe befindlichen Ionenwolke beträgt nur Sekunden­bruchteile (Ping) bis wenige Sekunden (Burst), in seltenen Fällen bei größeren Meteoritenschauern bis zu zwei Minuten.

Durch Reflexion an solchen ionisierten Wolken lassen sich im VHF-Bereich (2-m-Band) Entfernungen zwischen 500 km bis 2500 km überbrücken. Aus der sehr kurzen Dauer solcher Reflexionen resultiert eine spezielle Betriebsart. 

 


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Das Begleitbuch zum Lehrgang

Buch Moltrecht Klasse AEckart K. W. Moltrecht, Amateurfunk-Lehrgang Technik für das Amateurfunkzeugnis Klasse A
Verlag für Technik und Handwerk, Postfach 2274, 76492 Baden-Baden,
304 Seiten, mehr als 300 Abb.  
19,80 €
Bestell-Nr. 411 0089, ISBN 978-88180-389-2
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Dieser Lehrgang basiert auf dem aktuellen Prüfungsfragenkatalog der Bundesnetzagentur. Alle darin vorkommenden Themen wie Grundlagen der Elektrotechnik, Elektronik sowie Sender- und Empfängertechnik, Übertragungstechnik, Antennentechnik und Messtechnik aus dem Gebiet "Technische Kenntnisse" werden ausführlich erläutert. Die Erfahrung mit praktischen Lehrgängen wird genutzt, um den Prüfling in die Lage zu versetzen, jede Frage aus dem Fragenkatalog richtig zu beantworten. Dieses Buch ist auch sehr gut für das Selbststudium geeignet. Dieser Lehrgang baut auf dem Lehrgang für die Klasse E auf. Sie sollten also erst den Lehrgang für das Amateurfunkzeugnis Klasse E durchgearbeitet haben oder zumindest bei Verweisen dort nachlesen können.
Letztes Update: 16.02.2017 (by DJ4UF)